Dienstag, 27. Dezember 2011

Ganze Pute aus dem Ofen

Jaja, tolle Idee von mir diese Anleitung nach Weihnachten zu Posten. Ich bereite allerdings nur 1x im Jahr eine ganze Pute zu: Nämlich zu Weihnachten. Gut, dass ich hier ein Archiv habe und man bei Bedarf nächstes Jahr nochmal nachschauen kann, evtl. ja sogar schon zu Thanksgiving ;-)

Zutaten ( für 6 Personen, oder für 3 Personen für 2 Tage Putengenuss):

1 ganze Pute, 3,5 kg
3 Bosskopp Äpfel
4 Zwiebeln
(1 Tüte Rosinen*)
Salz
Honig
Wasser
Zwirn

Zubereitung:

Den Ofen auf 160° vorheizen. Bitte ohne Umluft. Das könnte den Vogel zu trocken werden lassen.
Die Pute gründlich waschen, evtl. vorhandene Innereien entfernen (sehr zum Ärger meines Hundes waren dieses Jahr keine Innereien in der Pute). Pute mit Küchenkrepp trockentupfen und von innen und aussen mit Salz einreiben. Die Äpfel schälen und würfeln, Zwiebeln Pellen und würfeln. Zwiebeln und Äpfel mit den Rosinen mischen und in die Pute füllen. Bei mir gibt es keine Rosinen, weil ich die nicht mag. Laut Mami gehören die aber da rein. Nun die Keulen und die Flügel mit Zwirn zusammen binden, damit die Pute im Ofen während der Bratzeit nicht auseinander klappt. Die Öffnung hinten, in die ihr die Füllung gestopft habt ggf. mit einer Rouladennadel verschießen.

 Pute in einen Bräter setzen und ab in den Ofen.
Ca. 500 ml Wasser mit 3 EL Honig vermischen. Nun alle 20 - 30 Minuten die Pute mit etwas Honigwasser begießen. Drauf achten, dass der Vogel nicht zu braun wird. Durch den Honig geht das etwas schneller. Sollte die bräunung zu schnell voranschreiten, den Vogel mit Alufolie abdecken. Wer einen Bräter mit Deckel hat, setzt einfach den Deckel oben drauf.

Nach ca. 3,5 Stunden sollte der Vogel fertig gegart sein. Aus dem Ofen nehmen und auf einem großen Schneidebrett noch 15 - 20 Minuten ruhen lassen. Derweil aus dem Bratensud die Sauce zum Braten machen. Ich filtere den Sud immer durch ein Sieb in einen kleinen Topf, gebe einen Schuß Wein (den, den es zum Essen geben soll) dazu. Schmecke ggf. noch etwas ab (Salz, Pfeffer) und lasse alles kurz aufkochen, abbinden (Saucenbinder oder Mehl), fertig. Wer mag gibt auch noch einen Schuss Sahne dazu.

 Nach der Ruhezeit kann die Pute nun tranchiert werden. Wegen der Tischdeckerei usw. habe ich davon keiner Bilder, aber hier gibt es eine Anleitung: Pute tranchieren

Bei uns gibt es traditionell Rotkohl und Knödel zur Pute.
Ach ja: Der Puvogel kam vom Hoflieferanten. Die Qualität hat überzeugt, nächstes Jahr wieder.

Kommentare:

  1. Oooooh ooooh liebe Kerstin, leider diesmal nur einen Punkt ;-) auf der Skala von 0 bis 10....ich esse jetzt auch (s.unten) kein Fleisch, was nach Vogel aussieht....aber das Rezept liest sich ausgesprochen lecker.....und die Farbe ist glatt zum reinbeißen....Weißt Du, seit über einem Jahr habe ich das fleischlose Essen entdeckt, weil mein Hund seit dieser Zeit gebarft wird....einer musste Verzicht üben ....grins.
    LG und ich denke, es war ein tolles Essen und so mit Liebe vorbereitet!
    Annemarie

    AntwortenLöschen
  2. Huhu Annemarie.
    Ich find es super, dass du gar kein Fleisch mehr isst. Ich hab's versucht und bekomme es nicht wirklich hin. Meine Alternative, seit ich beschlossen habe den normalen Wahnsinn nicht mehr mit zu machen, ist nur noch vom Bio/Demeter Erzeuger zu kaufen und fast nur noch am Wochenende Fleisch auf dem Tisch zu haben. Das ist zwar deutlich teurer, macht es aber wieder zu etwas besonderem.. Und, um ehrlich zu sein, ich fühl mich damit immerhin etwas besser.

    Liebe Gruesse
    Kerstin :-)

    AntwortenLöschen

Hat es geschmeckt? Erzähl mal.