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Dienstag, 25. Juni 2013

Blumenkohl-Nudel-Auflauf

Zutaten (6 Personen): 


1 Päckchen Bacon
1 Blumenkohl (mittelgroß)
500 g Nudeln (Makkaroni/Tagiatelle...egal)
250 g geriebener Käse (Cheddar z.B.)
1 Tasse Semmelbrösel/Paniermehl
2 TL Rosmarin
2 Knoblauchzehen
250 g Creme Fraiche
Parmesan zum späteren Servieren

Zubereitung:

Den Bacon in der Auflaufform auslegen und auf dem Herd braten (wer keine große Bräter-Kochplatte hat, stellt den Spaß in den Ofen).


Den Blumenkohl vom Strunk und den Blättern befreien und vierteln. Wasser in einem großen Topf aufsetzen und zum kochen bringen. Blumenkohl und Nudeln in den Topf geben, Salz und etwas Olivenöl dazu, umrühren und bei halb geschlossenem Deckel ca. 15 Minuten garen.


Den Bacon nun aus der Auflaufform nehmen und zusammen mit dem Paniermehl und dem Rosmarin in eine Küchenmaschine geben. Einen kräftigen Schluck Olivenöl dazu und auf hoher Stufe alles gut durchmixen. 



Vom Kochwasser der Nudeln ca. 500 ml abnehmen. Nudeln und Blumenkohl nun abgießen und in die Auflaufform, in der der Bacon gebraten wurde, geben. Die Form nun zurück auf die Kochplatte und auf niedrige Hitze stellen. Den Blumenkohl mit einem Kartoffelstampfer leicht zerdrücken, nicht zu Brei stampfen.


 Das Nudelwasser dazu geben, Creme Fraiche, fein gehakten Knoblauch und den geriebenen Käse dazu geben und untermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Nun die Semmelbrösel-Bacon Mischung über die Nudeln geben und verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 200° (Umluft) für ca. 10 Minuten überbacken, bis es am Rand ordentlich blubbert.


Den Auflauf mit geriebenem Parmesan servieren.


Inspiriert von Jamie Oliver & leicht abgewandelt.

Dienstag, 5. März 2013

Lancashire Käse & Zwiebel Pastete

Dieses Rezept verdanke ich einer Lankashire Heeler gleichgesinnten aus England. Ich liebe den Lancashire Käse. Und das nicht, weil er aus der gleichen Gegend stammt wie meine Hunde, sondern weil er einfach lecker ist. Vielen Dank an dieser Stelle an Tracie Robertson :-)

Zutaten (4 hungrige Personen):
Für den Teig:
60g Butter
60g Schweineschmalz
200g Mehl (das Original-Rezept verlangt hier nach fertig gemischtem Mehl mit Backpulver... Gibts hier nicht....)
1/2 Tütchen Backpulver
1 Prise Salz
3 EL kaltes Wasser

Für die Füllung:
4 Zwiebeln
250g Lancashire Käse
Salz + Pfeffer
2 EL Olivenöl
etwas Milch zum Bepinseln der Pastete



Zubereitung:

Mehl, Butter, Schmalz, Salz und Backpulver in eine Schüssel geben und mit dem Handmixer mit Knethaken vermengen. Das Wasser dazu geben und zum Schluss kräftig mit den Händen durchkneten, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist. In Frischhaltefolie einwickeln und für ca. 30 Minuten kühl stellen.

In der Zwischenzeit die Zwiebeln pellen, halbieren und in halbe Ringe schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln mit Salz und Pfeffer würzen. Einige Minuten dünsten - nicht bräunen- und dann mit 150ml Wasser ablöschen und so lange köcheln lassen, bis die Flüssigkeit verkocht ist.
Danach die Zwiebeln an die Seite stellen um abkühlen lassen.

Den Ofen auf 180C° vorheizen.
Den Käse mit der Hand zwerkrümeln und ebenfalls an die Seite stellen.
Nun den teig in zwei Hälften aufteilen und auf einer bemehlten Fläche ausrollen und in eine gefettete/mit Backpapier ausgelegte Springform legen. Einen Rand hochziehen. Im Original-Rezept soll die Form einen Durchmesser von 22cm haben, meine hat 26cm -> ging auch. Nun die Zwiebeln und den Käse auf den Teig schichten. Die zweite Hälfte des teigs ausrollen und als Deckel auf die Zwiebeln legen. Am Rand fest drücken, ggf. mit einer Gabel verzieren. Den Teigdeckel mit einem Messer einige male einschneiden, danach mit Milch bepinseln.

Bei 180° im vorgeheizten Ofen für ca. 40 Minuten backen. Zwischendurch immer mal nachschauen. Wird die Pastete zu braun, schon vorher aus dem Ofen nehmen.

Leider kann man den Lancashire Käse hier in Hamburg nicht kaufen. Ich hatte ihn mir aus England mitbringen lassen. Ersatzweise kann man einen leichten, milden weissen Käse nehmen. Ich könnte mir auch vorstellen, dass Schafkäse gut dazu passt. Da dieser aber recht wrzig ist, ändert das den Geschmack natürlich sehr.

Samstag, 5. Januar 2013

Tomaten und Würstchen aus dem Ofen

Nach langer Abwesenheit (mir ist nix neues eingefallen, was ich kochtechnisch mal ausprobieren könnte und nebenbei hatte ich auch echt viel um die Ohren), habe ich mich heute tatsächlich mal wieder von meinem Lieblings-Fernsehkoch inspirieren lassen. Ich oute mich: Ich finde Jamie Oliver gut! So! Und von eben diesem Herrn stammt dieses Rezept, wenn es auch eher "frei nach" heissen muß.

Zutaten (für 2 starke Esser, oder 4 "Normalesser"):
1 kg Tomaten
(gern verschiedene Sorten. Gelb, grün, rot.. Leider gab es heute nur rote)
4 grobe, ungebrühte Bratwürste
100 g Bacon
Olivenöl
4-6 Lorbeerblätter
1 TL Rosmarin
1 TL Oregano
1 EL frisches Basilikum

Zubereitung:

2 EL Olivenöl in einer flachen Auflaufform auf dem Herd erhitzen und darin den Bacon knusprig braten.


Während der Bacon brutzelt, aus den Tomaten die Strünke entfernen.


Ist der Bacon schön geräunt, selbigen an den Rand schieben und in dem Fett die Kräuter kurz anrösten. Nun den Bacon wieder in der Form verteilen und die Tomaten, mit dem offenen Strunk-Ende darauf setzen.


Im vorgeheizten Ofen bei 180° solange backen, bis die Haut der Tomaten Blasen schlägt. Dann aus dem Ofen nehmen und die Haut mit den Fingern von den Tomaten zupfen. Das geht jetzt ganz leicht.


Nachdem die Tomaten enthäutet sind mit Salz und Pfeffer würzen und alles gut durchmischen. Nicht zu grob sein, damit die Tomaten nicht zerfallen. Nun die Würstchen zwischen die Tomaten legen und das ganze in den Ofen schieben. Für 45 - 60 Minuten bei 180° backen. Die Würste zwischendurch 1-2 mal wenden.


Nach Ende der Garzeit sollten die Würste leicht gebräunt sein. Vor dem Servieren mit gehacktem Basilikum bestreuen.
Als Beilage gab es bei uns Ciabata. Reis, Kartoffeln oder Nudeln gehen aber sicher auch. Mit dem Ciabata kann man aber den leckeren Sud aus Tomatensaft, Baconfett und Kräutern so schön aufnehmen.



Samstag, 26. November 2011

Schottische Eier

Heute wieder einmal ein Beweis dafür, dass die britische Küche wirklich deutlich besser ist als ihr Ruf uns glauben machen will:


Schottische Eier (Scotch Eggs)
Zutaten (4 Portionen):

  • 5 Eier
  • 500g Schweinehack (eigentlich sieht das Original-Rezept Wurstbrät vor. Nach Rückfrage bei einer britischen Bekannten stellte sich heraus, dass Schweinehack eher dem entspricht, was gemeint ist. Das deutsche Wurstbrät ist irgendwie anders als das aus UK :-) )
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 3 EL frisch gehackte Kräuter, z.B. Petersilie, Thymian, Oregano.
  • etwas Mehl um die Eier drain zu wälzen
  • 1 Tasse Paniermehl
  • Salz und Pfeffer
  • Fett zum Frittieren/Braten
Zubereitung:
4 der 5 Eier hart kochen. Derweil das Hackfleisch mit den Kräutern, feingehackter Zwiebel und mit Salz + Pfeffer würzen. In 4 gleich große Portionen aufteilen. Das 5. Ei aufschlagen und verquirlen.
 Die Eier abpellen und in  Mehl wälzen. 1 Portion Hackfleisch zu einem flachen Fladen formen und ein Ei in die Mitte setzen. Dann mit den Händen das Ei im Hackfleisch einschließen.
 Nun den Fleischklops in dem aufgeschlagenen Ei wenden, danach in dem Paniermehl wälzen.
 Fett in einer hohen Pfanne (hier war es mein Wok) erhitzen bis sich an einem Holzstäbchen Bläschen zeigen. Dann zwei der vier Hackklopse, die nun schottische Eier heissen, in das siedende Fett geben. Von jeder Seite 2-3 Minuten frittieren, bis die Klöpse goldbraun sind.
 Bei uns gab es dazu einen bunten Salat. Lecker :-) Die schottischen Eier sind aber auch ein prima Snack für Picknick oder Mittagspause.



Samstag, 28. Mai 2011

Mini-Cornish-Pasties


Zutaten:
100g Kartoffeln
100g Karotten
1 Zwiebel
225g Rinderhack
Salz
Pfeffer
450g Mürbeteig (ohne Zucker!!!)
1 Ei

Zubereitung:
Kartoffeln und Karotten schälen und fein würfeln. Zwiebel pellen und ebenfalls fein würfeln. Mit dem Rinderhack vermengen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Den Mürbeteig ausrollen (möglichst dünn). Dann mit Hilfe eines Glases ca. 12 Kreise ausstechen (Durchmesser 10cm). Die Füllung auf den Kreisen verteilen. Das Ei verquierlen und die Ränder der Teigkreise damit einpinseln. Nun die Ränder hochnehmen und oben auf der Pastete andrücken (ist das verständlich?).
Die Pasties auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen, mit dem restlichen Ei bestreichen und im vorgeheitzen Ofen bei 220° ca. 10 Minuten backen, dann die Hitze auf 180° reduzieren und weitere 15 Minuten backen.

Wurstbrät im Schlafrock (Sausage Rolls)



Zutaten:
1 Rolle Blätterteig aus dem Supermarkt (Penny oder Lidl), oder die üblichen Blätterteigplatten (2 Päckchen)
450g Wurstbrät (das Innere von feinen, ungebrühten Bratwürstchen)
1 Zwiebel
1 TL Salbei (frisch gehackt oder getrocknet)
1 Ei
1TL Milch

Zubereitung:
Die Zwiebel fein hacken und mit Wurstbrät und Salbei vermengen.
Wenn ihr den Blätterteig auf der Rolle habt:
Den Blätterteig aufrollen und in drei gleich große Teile schneiden.  Nun aus dem Wurstbrät drei Rollen formen, die genau so lang sind wie der Blätterteig. Nun kommt jeweils eine Rolle Wurstbrät auf ein Stück Blätterteig. Das Ei mit der Milch vermengen und den oberen Teigrand damit einpinseln. Jetzt darf gerollt werden. Die Wurstbrät Rolle in dem Blätterteig einrollen, die Nahtstelle nach unten legen. Leicht flachdrücken und in ca. 5cm lage Stücke schneiden. Auf der Oberseite jeder Rolle V-förmige Einschnittte machen (das geht super mit einer Küchenschere).
Ihr habt die Teigplatten?
Da müsst ihr nun leider lauter kleine Wurstbrätrollen basteln und selbige in die Platten einrollen. Ansonsten aber alles genau so wie oben beschrieben machen.
Nun wandern die Röllchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und werden im auf 220° vorheitzen Backofen ca. 20 - 25 Minuten gebacken.