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Montag, 11. August 2014

Harzer-Käse-Taler aus der Pfanne

Da ich letzte Woche im Harz im Urlaub war habe ich mir direkt ein Kochbuch aus der Region mitgebracht. Logo, dass ich auch gleich ein Rezept aus diesem Buch ausprobieren musste.

Harzer-Käse-Taler

Zutaten (2 Personen):
1 Rolle Harzer Käse ohne Kümmel (4Taler)
2 EL Mehl
1 Ei
4-5 EL Paniermehl
Salz, Pfeffer, Paprikapulver (rosenscharf)
Öl zum Braten


Zubereitung:

Das Mehl auf einen Teller geben, das Ei in einer kleinen Schüssel aufschlagen, das Paniermehl in einer kleinen Schüssel mit jeweils einer Prise Salz, Pfeffer und Paprikapulver mischen.

Nun die Käse-Taler jeweils:

 Im Mehl wälzen, dann:

 Im Ei wenden, dann:

Im gewürzten Paniermehl wenden.

Nun die Käsetaler in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze für ca. 4 Minuten von allen Seiten goldbraun backen.


Vorsicht: Ist die Pfanne zu heiss, läuft der Käse schnell heraus und ihr habt nur leere Paniermehl/Ei Hüllen in der Pfanne.

Bei mir gab es zum Käse einen Salat mit Champignons, gerösteten Kürbiskernen und Kürbiskernöl.

Dieses Rezept lehnt sich an an das Rezept aus dem Buch "Das kocht man im Harz", welches im Regionalia Verlag erschienen ist.

Dienstag, 8. Oktober 2013

Schweinefilet im Kräuterteigmantel

Heute mal ein Rezept, welches ich beim NDR in einer der zahlreichen "schönes Land, mein tolles Landleben oder, oder" Sendungen gesehen habe. Das sah so lecker aus, dass ich es unbedingt nachmachen musste.


Zutaten  (2 Personen):
 1 Strang Schweinefilet (ca. 500g)
2 Eier
4 EL Paniermehl
4 EL gemahlene Haselnüsse
je 1 TL Majoran, Thymian und Salbei (hier getrocknet)
Kräutersalz
Pfeffer
Olivenöl
etwas Mehl



Zubereitung:

Paniermehl, Haselnüsse, Eier und Kräuter mit einer Prise Salz un einer Schüssel miteinander vermengen. Ist der Teig zu flüssig, einfach noch Haselnüsse oder Paniermehl dazu. Der Teig sollte nicht mehr "fliessen".


Im Anschluss den Teig zwischen zwei Lagen Klarsichtfolie ausrollen. Vorher mal gucken, wie lang das Schweinefilet ist und den teig in entsprechender Breite ausrollen. Nach dem Ausrollen den Teig in der Folie für ca. 1 Stunde kühl stellen.



In der Zwischenzeit das Filet säubern, von evtl. Sehenresten befreien, mit Pfeffer würzen und mit Mehl bestäuben. In einem Bräter, oder entsprechend großer Pfanne, scharf in Olivenöl von allen Seiten kurz anbraten, danach mit Kräutersalz würzen und abkühlen lassen. ich habe mich in der übrigen Zeit um die beilagen gekümmert..


Den Ofen ca. 10 Minuten (Umluft) bei 200° vorheizen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und die obere Folie abnehmen. Das abgekühlte Fleisch auf den unteren Rand legen und einrollen (die untere Folie bitte NICHT vergessen, sonst wirds BÄH). Dann für 25-35 Minuten im Bräter im Ofen garen.


Bei uns gab es dazu Kartoffelknödel und Champignons & Zwiebeln in Bratensauce. Sau-Lecker!!!


Donnerstag, 26. Januar 2012

Gemüse-Eintopf mit Rindfleisch

Zutaten (für die Großfamilie): 

5 Karotten
2 kleine Petersilienwurzeln
1 gelbe Rübe
1 Kohlrabi
4-5 Kartoffeln
2 Stangen Lauch
1 kleine Sellerieknolle
2 Zwiebeln
1 Bund Petersilie
1 Lorbeerblatt
3 Wachholderbeeren
2 Scheiben Ochsenbein (750g)
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

2 der 5 Karotten, 1 Zwiebel, 1 Petersilienwurzel, und die Sellerieknolle putzen und in Würfel schneiden. Die Hälfte der Petersilie hacken. Gesalzenes Wasser (1 Liter) in einem großen Topf zum Kochen bringen. Das geputze Gemüse, das Fleisch, Lorbeerblatt und Wachholderbeeren in den Topf geben. Bei geschlossenem Deckel für 1,5 bis zwei Stunden kochen lassen.


Derweil das restliche Gemüse putzen und in Würfel schneiden, den Lauch gründlich waschen und in Ringe schneiden, die Petersilie hacken. Den Gemüseberg vorerst an die Seite stellen. Sich selbst legt man nun für ca. 1,5 Stunden auf die Couch.


Nach der angebenen Garzeit mit einem Messer in das Fleisch pieken. Es soll einfach einzustechen sein. Ist dem so, das Fleisch aus der Brühe nehmen. Den Knochen auslösen und alles was knubbelig und wabbelig ist abschneiden. Das magere Fleisch in mundgerecht Würfel schneiden.


Nun das restliche Gemüse und das Fleisch zurück in die Brühe und weitere 25 bis 30 Minuten kochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.





Sonntag, 15. Januar 2012

Rinderschmorbraten

Zutaten ( 2 Personen):
750g Rinderbraten (hier aus dem Bug)
4-5 Karotten
2 Zwiebeln
1 Stück Sellerie
2 Knoblauchzehen
1 kleines Stück Poree
500 ml Gemüsebrühe
250 ml Rotwein
2 EL Tomatenmark
1 Lorbeerblatt
4-5 Wachholderbeeren
Salz, Pfeffer, Zucker
Olivenöl

Zubereitung:

Das Fleisch von Fett und sehnigem befreien. Das Gemüse schnibbeln, die Karotten dabei in mundgerechte Stücke schneiden.


Öl in eine Pfanne mit hohem Rand geben. Das Fleisch mit Salz und etwas Zucker einreiben und scharf im heissen Öl von allen Seiten anbraten. Nun das Gemüse dazu und selbiges mit rösten. Nach ca. 5 Minuten das Fleisch rausnehmen und schon mal in einen Bräter setzen.


Das Gemüse weiter rösten und nun mit Brühe und Wein ablöschen. Tomatenmark, Lorbeerblatt und Wachholderbeeren dazu und etwas reduzieren lassen. Nun zum Braten in den Bräter geben.
Das Fleisch sollte bis ca. zur Hälfte in Flüssigkeist liegen. Nun den Bräter (mit Deckel) in den 160° vorgeheizten Ofen geben. Das Fleisch nun für 2 - 2,5 Stunden garen. Ich gehe alle 30 Minuten nachschauen und übergieße den Braten dabei mit dem Sud. Geht zu viel Flüssigkeit verloren, kann man mit weiterer Brühe oder Wein ergänzen.



Nach 2,5 Stunden das Fleisch aus dem Bräter nehmen, in Folie wickeln und 15 - 20 Minuten ruhen lassen. Derweil die Karotten aus dem Sud nehmen und bei Seite stellen. Aus dem Sud nun eine Sauce machen. Ich binde dafür mit Mehl ab. Man kann auch Sahne nehmen ;-) ggf. noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.



Bei uns gab es Knödel dazu.


Dienstag, 27. Dezember 2011

Ganze Pute aus dem Ofen

Jaja, tolle Idee von mir diese Anleitung nach Weihnachten zu Posten. Ich bereite allerdings nur 1x im Jahr eine ganze Pute zu: Nämlich zu Weihnachten. Gut, dass ich hier ein Archiv habe und man bei Bedarf nächstes Jahr nochmal nachschauen kann, evtl. ja sogar schon zu Thanksgiving ;-)

Zutaten ( für 6 Personen, oder für 3 Personen für 2 Tage Putengenuss):

1 ganze Pute, 3,5 kg
3 Bosskopp Äpfel
4 Zwiebeln
(1 Tüte Rosinen*)
Salz
Honig
Wasser
Zwirn

Zubereitung:

Den Ofen auf 160° vorheizen. Bitte ohne Umluft. Das könnte den Vogel zu trocken werden lassen.
Die Pute gründlich waschen, evtl. vorhandene Innereien entfernen (sehr zum Ärger meines Hundes waren dieses Jahr keine Innereien in der Pute). Pute mit Küchenkrepp trockentupfen und von innen und aussen mit Salz einreiben. Die Äpfel schälen und würfeln, Zwiebeln Pellen und würfeln. Zwiebeln und Äpfel mit den Rosinen mischen und in die Pute füllen. Bei mir gibt es keine Rosinen, weil ich die nicht mag. Laut Mami gehören die aber da rein. Nun die Keulen und die Flügel mit Zwirn zusammen binden, damit die Pute im Ofen während der Bratzeit nicht auseinander klappt. Die Öffnung hinten, in die ihr die Füllung gestopft habt ggf. mit einer Rouladennadel verschießen.

 Pute in einen Bräter setzen und ab in den Ofen.
Ca. 500 ml Wasser mit 3 EL Honig vermischen. Nun alle 20 - 30 Minuten die Pute mit etwas Honigwasser begießen. Drauf achten, dass der Vogel nicht zu braun wird. Durch den Honig geht das etwas schneller. Sollte die bräunung zu schnell voranschreiten, den Vogel mit Alufolie abdecken. Wer einen Bräter mit Deckel hat, setzt einfach den Deckel oben drauf.

Nach ca. 3,5 Stunden sollte der Vogel fertig gegart sein. Aus dem Ofen nehmen und auf einem großen Schneidebrett noch 15 - 20 Minuten ruhen lassen. Derweil aus dem Bratensud die Sauce zum Braten machen. Ich filtere den Sud immer durch ein Sieb in einen kleinen Topf, gebe einen Schuß Wein (den, den es zum Essen geben soll) dazu. Schmecke ggf. noch etwas ab (Salz, Pfeffer) und lasse alles kurz aufkochen, abbinden (Saucenbinder oder Mehl), fertig. Wer mag gibt auch noch einen Schuss Sahne dazu.

 Nach der Ruhezeit kann die Pute nun tranchiert werden. Wegen der Tischdeckerei usw. habe ich davon keiner Bilder, aber hier gibt es eine Anleitung: Pute tranchieren

Bei uns gibt es traditionell Rotkohl und Knödel zur Pute.
Ach ja: Der Puvogel kam vom Hoflieferanten. Die Qualität hat überzeugt, nächstes Jahr wieder.

Sonntag, 11. Dezember 2011

Steckrübeneintopf

Zutaten (4 Personen):
1 Steckrübe (auch bekannt als Kohlrübe)
6  mittelgroße Karotten
6 mittelgroße Kartoffeln
2 Zwiebeln
1,5 l Gemüsebrühe
4 Mettenden
1/2 TL Kümmel
1 Bund Petersilie
Pfeffer
ggf. Salz zum Nachwürzen
bei Bedarf 1 EL Rapsöl zum Braten


Zubereitung:
Karotten, Kartoffeln und Steckrübe schälen und in ungefähr gleich große Würfel schneiden.
Die Mettenden in Scheiben, die Zwiebeln in feine Würfel schneiden.

 Die Mettenden in einem großen Topf scharf anbraten. Hier kann das o.a. Rapsöl zum Einsatz kommen. ich benutze kein zusätzliches Öl, da das Fett aus den Mettenden für meinen Geschmack ausreichend ist.

Wenn die Mettenden leicht gebräunt sind, die Zwiebeln dazu geben und glasig dünsten. Nun die gewürfelten Karotten, Kartoffeln und Steckrübe dazu geben und kurz anrösten.
Dann die Brühe angießen und den Kümmel dazu geben. Bei mittlerer Hitze ca. 20 - 25 Minuten kochen lassen.
 Der weil die Petersilie fein hacken. Nach Ende der Garzeit (mal ein Stück Steckrübe oder Karotte probieren) die Petersilie dazu, mit Pfeffer würzen und evtl. noch mit etwas Salz abschmecken.


Man kann zusätzlich zu den Mettenden noch Speck würfeln und wie oben mitrösten. Ich bin kein großer Speck Fan, daher lasse ich ihn weg.

Sonntag, 27. November 2011

Rindsgulasch (nach dem Rezept meiner Mutter)

Bei dem Wetter momentan wurde es Zeit für etwas so richtig Bodenständiges. Da noch Gulasch von meiner Fleischbestellung vom Hoflieferanten da war, gab es heute Gulasch nach dem Rezept meiner Mutter. Logo schmeckt mir das am besten :-)

Zutaten (4 Personen):
1 kg Rindsgulasch
2 Zwiebeln
2 rote oder gelbe Paprika
2 Hand voll Champignons
1-2 Lorbeerblätter
1/2 getrocknete Chili
1 Zehe Knoblauch
400 ml Gemüsebrühe
150 ml Rotwein
1 EL Olivenöl
etwas Mehl + Wasser
Pfeffer und Salz

Zubereitung:

Das Fleisch von fett und evtl. vorhandenen Sehnen befreien. Zwiebeln pellen und fein hacken, Knobi ebenfalls pellen und hacken.

Das Olivenöl in einem Topf erhitzen. Das Fleisch darin 2-3 Minuten scharf anbraten. Dann die Zwiebeln, den Knoblauch, die Chili und das Lorbeerblatt dazu geben. Unter gelegentlichem Rühren weitere 2-3 Minuten scharf braten.


Dann die Brühe angießen und die Hitze auf mittlere Hitze reduzieren. Deckel auf den Topf und das Fleisch ca. 1,5 bis 2 Stunden leicht köcheln lassen. Zwischendurch nachschauen ob evtl. etwas Brühe nachgegossen werden muss.
Zwischendurch die Paprika waschen, putzen und in mundgerechte Würfel schneiden. Champignons putzen und -je nach größe der Pilze- vierteln oder hälfteln.
Nach Ende der Garzeit ein Stück Fleisch probieren. Ist es ganz weich und zerfällt beim drauf beissen, dann ist es richtig.

Nun die Paprika und die Champignons dazu geben und den Rotwein angießen. Bei geschlossenem Deckel für weitere 15 Minuten köcheln lassen.


2 EL Mehl und etwas Wasser vermengen und in das Gulasch rühren. Aufkochen lassen bis die Sauce eingedickt ist.  Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Heute gab es Spiralnudeln dazu.


Samstag, 23. Juli 2011

Überbackener China Kohl

Zutaten (4 Personen):
1 Chinakohl
200 g gekochter Schinken
40 g Butter oder Margaine
40 g Mehl
300 ml Milch
50 g geriebener Käse (hier Mozzarella)
Salz, Pfeffer
1 Knoblauchzehe
Prise geriebene Muskatnuß
1 Becher saure Sahne
2 Eigelb
50 g geriebener Parmesan

Zubereitung:
Den Chinakohl waschen, die äußeren Blätter ggf. entfernen, dann vierteln und in Salzwasser für 5-8 Minuten kochen.
Derweil den gekochten Schinken würfeln. Den Knoblauch fein hacken. Die Butter/Margarine in einem Topf erhitzen, Knoblauch hinzufügen.  

Das Mehl dazu geben und gut verrühren. Mit der Milch auffüllen. Gut rühren. Wenn die Sauce angedickt ist, den geriebenen Parmesan unterrühren. Mit Pfeffer, Salz und Muskatnuss würzen.

Saure Sahne und die beiden Eigelb verrühren. Die Sauce vom Herd nehmen (sollte nicht mehr kochen) und die Eiersahne unterheben. Dann den gewürfelten Schinken einrühren.
 Den Kohl in eine Auflaufform setzen, mit der Sauce übergießen und mit dem geriebenen Käse bestreuen.
 Bei 180° für ca. 25 Minuten überbacken. Dazu passen Pellkartoffeln oder frisches Baguette.

Dienstag, 5. Juli 2011

Buschbohneneintopf mit Hack

Zutaten (für 2 sehr hungrige Personen):
500 g Buschbohnen
2-3 große Kartoffeln
300 g Beefsteakhack (Wahlweise gemischtes Hack)
1 Bund glatte Petersilie
1 Zwiebel
1 Knoblauch Zehe
Gemüsebrühe (instant)
1 TL Olivenöl
Salz
Pfeffer
Chiliflocken

Zubereitung:
Die Bohnen waschen und putzen, die Kartoffeln schälen und in grobe Würfel schneiden. Kartoffeln und Bohnen in Wasser aufsetzen. Entsprechend der Wassermenge Brühe hinzugeben. Die Menge an Wasser bestimmt bitte selbst, je nach dem wie viel "dünnes" ihr am Ende haben möchtet. Für ca. 25 Minuten garen.


Während die Bohnen/Kartoffeln kochen, die Zwiebel und den Knoblauch fein hacken und in dem Olivenöl glasig dünsten, das Hack dazu geben und rösten. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Chiliflocken würzen.

 Die glatte Petersilie hacken.

Kurz vor Ende der Garzeit das Hack und die Pertersilie zu den Bohnen/Kartoffeln geben. Evtl. nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig.