Sonntag, 30. September 2012

Grüne Bohnen und Hack aus dem Wok

Zutaten (4 Personen):

2 Knoblauch Zehen
1 kleine rote Chili
2 TL Ingwer
1 EL Sesamöl (geröstet)
400 g Rinderhack (oder Tatar)
1 rote Zwiebel
2 TL brauner Zucker
4 EL Soja Sauce
2 EL Austernsauce
4 EL Wasser
300 g grüne Bohnen
30 g Erdnüsse (oder Cashewkerne, oder Mandelstifte)
3 EL Basilikum (gehackt)

Zubereitung:

Knoblauch, Ingwer und Chili fein hacken und miteinander vermengen. Die Zwiebel fein hacken. Das Sesamöl in dem Wok erhitzen. Eine Hälfte der Chili/Knoblauch/Ingwer Mischung, sowie die Hälfte der Zwiebel und die Hälfte des Hacks in dem Wok anbraten. Wenn es leicht gebräunt ist heraus nehmen und die andere Hälfte der Zutaten ebenfalls anbraten.

 
Anschließend das vorher angebratene Hack wieder in den Wok geben. Zucker, Soja- und Austernsauce und das Wasser dazu geben. Leicht einköcheln lassen. Dann die grünen Bohnen und das basilikum dazu geben. Bei geschlossenem Deckel für ca. 5-8 Minuten garen lassen. Dann die Nüsse unterheben. Bei Bedarf noch mit etwas Salz + Pfeffer abschmecken. Fertig. Mit Reis servieren.



Donnerstag, 19. Juli 2012

Kartoffelpuffer

Zutaten (2 Personen):
6 mittelgroße Kartoffeln
1 Zwiebel
2 Eier
2 EL Mehl
Salz
Pfeffer
Paprikapulver
Öl oder Butterschmalz

Zubereitung:
Die Kartoffeln schälen und mit einer Handreibe grob raspeln. Die Kartoffelraspel auf ein sauberes Geschirrtuch geben und fest ausdrücken. Dann die Zwiebel pellen und fein reiben. Zwiebel, Eier Mehl und Gewürze mit den Kartoffelraspeln gut vermischen.


Öl in einer Pfanne erhitzen. Mit einem Esslöffel Kartoffel-Häufchen in die Pfanne setzen und flach drücken. Wenn der Rand der Puffer braun ist, selbige wenden und die andere Seite ebenfalls goldbraun braten. So weiter machen bis die Kartoffelmasse verbraucht ist. Fertig.




Montag, 11. Juni 2012

1 Jahr Gemüse und Obst aus der Kiste

Huch, schon wieder ein Jahr vorbei. Zeit, einen Rückblick auf 1 Jahr Obst, Gemüse, Eier, Käse und auch Kuh aus der Bio Kiste zu wagen.

Hintergrund:
Vor gut einem Jahr (am 7.6.) habe ich meine erste Grünzeugskiste ins Haus geliefert bekommen. Hintergrund war mitnichten meine Faulheit was das Thema Einkaufen angeht, sondern ich wollte mein Obst und Gemüse bittesehr von regionalen Erzeugern kaufen und nicht die Bio Ware aus Israel, Ägypten, Chile usw. aus dem Supermarkt nach Hause tragen.

Qualität?
Nach Empfehlung durch eine Kollegin bin ich beim Hoflieferanten gelandet. Von dort bekomme ich nun 1x in der Woche ein Gemüsesortiment für 13,- €  pro Lieferung. Drinnen steckt Gemüse der Saison. Bisher immer frisch, nie etwas gammeliges dabei und auch noch nie minderwertig. Schon mal prima.

Zusätzlich zum Gemüse hatte ich einige Wochen lang auch ein kleines Obstsortiment für 7,- €. Leider überwiegen hier die Äpfel in der Lieferung (was naheliegt, wenn man vor den Toren der Stadt eines der größten Apfelanbaugebiete Europas hat). Ich bin keine große Apfelliebhaberin, und so stapelten sich bal die Äpfel bei mir. Und so viel Apfelkuchen, Apfelmus und Aprelringe kann auch kein Mensch auf die Dauer allein vertilgen.
Also wurde die Obsttüte abbestellt und stattdessen gibt es jetzt jede Woche etwas Obst als individuelle Bestellung dazu. Auch beim Obst habe ich nichts zu meckern. Genau 1x hatte ich im vergangenen Jahr eine angeditschte Aprikose. Damit kann ich leben.

Nur Grünzeug?
Neben Obst & Gemüse kommen inzwischen auch Eier und Käse mit der Kiste ins Haus. Die Eier im "Abo", den Käse suche ich mir jede Woche aus den angeboteten Sortimenten aus. Vom "Familiensortiment" mit mildem Käse, bis zu "Spezial" mit Ziege und Schaf ist für jeden etwas dabei. Auch hier ist die Qualität absolut überzeigend. Der Käse ist nicht wirklich günstig, wobei ich 10,50 € für drei verschiedene, regionale und/oder Bio-Erzeuugnisse auch noch okay finde.

Alle paar Monate wird vom Hoflieferanten über ein Extra-Angebot Rindfleisch feil geboten. Ganz ehrlich? Das Fleisch ist jeden Euro wert. Man kann sich auch hier ein Paket mit diversen Teilen vom Rind bestellen, oder individuell zusammenstellen. Der Kilopreis ist mehr als angemessen (liegt, wenn ich mich richtig entsinne irgendwo zwischen 10,99 und 12,99 €/Kilo.

Brot bestelle ich auch ab und zu mal mit. Besonders das Dinkelsaatenbrot mag ich gern. Leider ist es nicht mehr Backofenfrisch wenn es zu Hause ankommt. Das habe ich aber auch nicht erwartet. Auch hier ist der Preis nicht  deutlich höher als das Brot bei der Bäckereikette ums Eck.

Bestellen?
Die Kiste habe ich im Abo. Es gibt diverse verschiedene Kisten zur Auswahl, welche man auch nach Lust und Laune durchtauschen kann. Alle Artikel können bequem über den Onlineshop zum bestehenden Abo extra dazu bestellt werden. Bestellt man bis drei Tage vor Lieferterin, findet man die gewünschte Ware mit in der nächsten Kiste.

Die Kosten...
Ganz ehrlich? Ich gebe nicht mehr für Lebensmittel aus als ich es vorher getan habe. Ich kaufe nur deutlich weniger im Supermarkt ums Eck ein. Ich bin wirklich absolut überzeugt von "meiner" Kiste und werde auch im kommenden Jahr weiter jeden Dienstag mit Freude meine Lieferung auspacken und dabei schon mal am Obst + Käse naschen.

Fazit:
Die Idee den Versuch zu wagen war eine sehr gute. Ich kann es wirklich empfehlen. Neben dem deutlich besseren Gefühl  beim Essen all der leckeren Dinge (okay, man kann mir vorwerfen, ich täte das eh nur um mein Gewissen zu beruhigen. Joa, kann sein.. und wenn?), habe ich auch noch einiges an Gemüse kennen gelernt von dem ich vorher evtl. mal etwas gehört hatte, es aber noch nie gesehen oder gegessen hatte. So wurde auch die Speisekarte um ein paar neue Ideen reicher.

Und der Plan weniger Fleisch zu Essen?
Seit die Kiste ins Haus kommt gibt es unter der Woche nur noch sehr, sehr selten Fleisch auf den Teller. Ich schätze, es kommt nur alle drei bis vier Wochen mal vor. Am Wochenende findet sich dann aber doch Huhn, Rind oder Pute im Topf. Seltener Schwein oder Fisch. Meistens ist es Fleisch mit ähnlichem Hintergrund wie das aus der Kiste, ab und zu gibt es auch noch Fleisch aus dem Supermarkt. Das ist auch okay für mich.
Ich kann sehr gut mit dem deutlich geringeren Fleischkonsum leben. Ich vermisse nichts, da ich inzwischen so viele schöne neue Rezepte ohne Fleisch ausprobiert habe. Langweilig wird es in meiner Küche eh nie.

Sonntag, 13. Mai 2012

Mais-Süßkartoffel Auflauf mit Kokossauce

Zutaten ( 4 Personen):
1 Dose Mais
3 mittelgroße Süßkartoffeln
1 Zwiebel
1 rote Paprika
2 Knoblauchzehen
1 Daumengroßes Stück Ingwer
200 g gekochter Schinken
1 Dose Kokosmilch
50 ml Gemüsebrühe
1 EL Olivenöl
1 Hand voll geraspelter Käse (hier Mozarella)
Salz, Pfeffer, Paprikapulver (scharf)

Zubereitung:
Die Süßkartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Die Zwiebel in Ringe, den Knoblauch und den Ingwer in feine Würfelchen schneiden. Die Paprikaschote ebenfals in Würfel schneiden. Auch der gekochte Schinken darf sich in Würfel verwandeln.


In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und die Süßkartoffeln mit der Zwiebel, Ingwer und Knoblauch anbraten.

Brühe und Kokosmilch dazu geben. 5 Minuten köcheln lassen. Dann die Paprika und Mais dazu und weitere 5 Minuten köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken.


Das Gemüse in eine Auflaufform geben. Den Schinken unterheben und mit dem Käse bestreuen. Im Ofen (Heissluft 200°) ca. 35 Minuten überbacken.


Mittwoch, 2. Mai 2012

Rhabarberkuchen

Zutaten:

Für den Teig:
250 g Mehl
65 g Zucker
1 Ei
125 g Butter oder Margarine
1 EL Milch
1 TL Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz

Für den Belag:
400 g Rhabarber
2 Eiweiß
75 g Zucker

Zubereitung:
Aus den Teigzutaten einen Mürbeteig herstellen und für ca. 1 Stunde kühl stellen.

Rhabarber waschen, putzen und in kleine Stücke schneiden.

Das Eiweiß sehr steif schlagen und langsam den Zucker einrieseln lassen. Rhabarber und Eischnee vermischen.

Eine gefettete, oder mit Backpapier ausgelegte, Springform mit dem Mürbeteig auskleiden (einen Rand hochziehen). Dann die Rhabarber/Eischneemasse einfüllen.

Im Umluftofen bei 180° für ca. 45 Minuten backen bis der Kuchen schön gebräunt ist.

Sonntag, 29. April 2012

Sauerampfer-Pesto

Das klassische Pesto mit Basilikum habe ich ja schon verändert und ein Rauke/Rucola Pesto daraus gemacht. Heute habe ich etwas ganz anderes ausprobiert. Und: Es schmeckt toll!

Zutaten (4 Personen):   
2 Bund Sauerampfer
70g Cashew Nüsse
60g Parmesan
2 Knoblauch Zehen
Olivenöl
Salz
Pfeffer
1 kleine Chili, oder 1/2 TL Chiliflocken



Zubereitung:

Man kann während der Zubereitung gern schon mal Nudeln aufsetzen. Hier sind es Spaghetti. Den Sauerampfer gründlich waschen, die Stiele entfernen und die Blätter klein hacken.
Den Parmesan und die Cashew Nüsse reiben/mahlen. Den Knoblauch und die Chilischote fein hacken.
Alle Zutaten in einem hohen Gefäß mit dem Pürierstab zu einer Paste verarbeiten. Nach und nach Olivenöl dazu geben. Menge nach Geschmack, das Pesto sollte am Ende schön cremig sein. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Nudeln abgießen. Pesto unter die Nudeln mischen. Fertig! (und sehr, sehr lecker)
Das Pesto kann im Kühlschrank (mit Olivenöl bedeckt) noch ca. 3-4 Tage aufgehoben werden.

Dienstag, 10. April 2012

Schichtkäse-Basilikum Tarte

Zuaten (4 Personen):  

Für den Teig:
150 g Mehl
45 g Margarine oder Butter
60 ml lauwarmes Wasser
1/2 Päckchen Trockenhefe
1 Prise Salz

Für den Belag:
300g Schichtkäse
100 ml Milch
1 Bund/Topf Basilikum
1 Knoblauchzehe
3 Eier
Prise Chili
Prise Salz + Pfeffer
1 Hand voll geriebener Käse (hier Mozarella)

Zubereitung:
Aus dem Mehl, der Margarine, dem Wasser, der Hefe und der Prise Salz einen glatten Teig herstellen. Abgedeckt für 1/2 Stunde ruhen lassen. Derweil das Basilikum und den Knoblauch fein hacken.


Schichtkäse, Milch, Eier, Basilikum, Knoblauch, Chili, Salz und Pfeffer in einer Schüssel mit dem Handrührgerät vermischen.



Den Teig nach der Ruhezeit in eine mit Backpapier ausgelegte Springform geben. Die Springform mit dem Teig auskleiden und einen etwa zwei Finger breiten Rand hochziehen. Dann die Schichtkäse/Basilikum-Masse auf den Teig geben. Falls der Rand zu hoch sein sollte, diesen einfach wieder etwas herunter schieben, bis er mit der Schichtkäsemasse abschließt. Nun den geriebenen Käse auf der Tarte verteilen.


Im Umluftbackofen bei 180° für ca. 35 Minuten backen (normaler Backofen 200°)